Gabriele Klug                    Jin Shin Jyutsu 

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Die Kraft aus der Mitte...
alle haben wir ihn...den Beckenboden, doch er bekommt meistens erst Aufmerksamkeit, wenn er geschwächt ist...
Unter dem Beckenboden versteht man die Muskelplatte, die den Bauchraum von unten abschließt. Als zentrales Stützelement hat er wichtige Funktionen. Er trägt die Bauch - und Beckenorgane. Gibt ihnen Halt, unterstützt die Schließmuskulatur von Harnröhre und After und ist als Bindeglied zwischen unseren Beinen und Oberkörper auch der Schlüssel zu einer guten Haltung.
Leider beachten wir ihn erst dann, wenn er schlapp macht.
Ein paar Tröpfchen Urin Verlust beim Husten, die Absenkung von inneren Organen, Rückenbeschwerden, all das können mögliche Folgen eines untrainierten Beckenbodens sein.
Schwangerschaften, eine Bindegewebssschwäche, aber auch Älterwerden, Übergewicht, häufiges Sitzen und eine schlechte Haltung, sowie bei Männern Probleme mit der Prostata setzen dem Beckenboden zu.
Umso wichtiger ist es deshalb ein festes Fundament zu schaffen, und sich um die unsichtbare Muskulatur im Inneren zu kümmern.

Stärken Sie Ihr Powerzentrum...schon wenige Minuten am Tag dankt Ihnen ihr Beckenboden, zum Beispiel beim Zähneputzen...im Auto...
Ein stabiler Beckenboden stärkt die innere Mitte, verbessert die gesamte Körperspannung und Koordination, strafft ihren Bauch und Oberschenkel
und kann auch den Sex erfüllender machen.

Die erste, äußere Schicht ( in Form einer liegenden Acht ) aktivieren Sie, indem Sie die Öffnungen ( Anus, Scheide, Harnöhre ) schließen...
wie wenn Sie beim Wasserlassen den Urinstrahl unterbrechen wollen.

Die zweite, mittlere Schicht verläuft quer zwischen den Sitzbeinhöckern. Legen Sie die Hände unter den Po und fühlen Sie diese Knochen.
Versuchen Sie nun, die Sitzbeinhöcker mittels Anspannung zueinanderzubringen.

Die dritte, innere Schicht hat die Form eines Fächers und lässt sich anspannen indem Sie Ihren Bauchnabel nach innen oben ziehen, wie wenn Sie den Reißverschluß einer zu engen Jeans schließen möchten.

Tipps für den Alltag

- regelmäßges Üben ( beim Zähneputzen etc.)
- Druck auf den Beckenboden vermeiden...beim Niesen oder Husten hinstellen, Gegenstände mit geradem Rücken anheben, Beckenboden anspannen
- Blase nicht zu oft leeren, sonst gewöhnt sie sich daran

Verschiedene Übungen...

Sie liegen auf dem Rücken, die Füße sind angestellt, die Ellenbogen aufgestützt. Becken mit der Einatmung vom Boden abheben...und anspannen und halten. Unter Spannung und der Ausatmung das Becken wieder absenken, Spannung lösen. Atem fließen lassen wir er von selbst möchte.

Stellen Sie sich mit leicht geöffneten und gebeugten Beinen hin. Stützen Sie sich mit den Händen auf die Oberschenkel, der Rücken bleibt gerade.
Beckenboden anspannen und halten...atmen nicht vergessen.

Sie sitzen aufrecht auf dem Stuhl. Spannen Sie die Pobacken an und heben Sie abwechselnd eine Pobacke leicht an...je 5 mal